Imagine a beautiful morning...
Gefunden gestern in einer alten Truhe, geschrieben am 10. März 1993, in Erinnerung an Calabrien, dieses sonnengetrocknete, öde, heiße Stück Erde...
"Beim Sonnenaufgang wachte ich meistens auf, weil kühle Luft durch die offenen Balkontüren eindrang. Ich ging kurz raus und schaute in den im Osten rötlichen Himmel und atmete die frische, leicht nach Meer und Gewürzen riechende Sommerluft ein. Dann schloss ich die Türen bis auf einen Spalt und wickelte mich in mein Leintuch.
Als ich dann später geweckt wurde, war es schon heiß, und gegen Mittag begann die Hitze zu flimmern. Siesta.
Wir saßen oft bis zur Dämmerung am Strand. Die Hitze wurde erträglich, und ein ganz leichter Wind kaum auf.
Um diese Zeit schwamm ich ganz weit raus, und Richtung Horizont lag ein leichter Nebel am dem klaren, bläulichgrünen Wasser, wie verzaubert, fast schon gespenstisch.
Einmal breitete sich abends ein Waldbrand auf den Bergen aus. Als es dunkel war, konnte man sehen, wie sich das lodernde Feuer weiterfraß. Der ganze Berg stand in Flammen, es hatte seit Monaten nicht mehr geregnet. Es war schaurig und zugleich wunderschön..."
Minus 1 Grad und Schnee, dünn wie immer hier im Neuwieder Becken. Der Himmel grau.
Es ist so still.
"Beim Sonnenaufgang wachte ich meistens auf, weil kühle Luft durch die offenen Balkontüren eindrang. Ich ging kurz raus und schaute in den im Osten rötlichen Himmel und atmete die frische, leicht nach Meer und Gewürzen riechende Sommerluft ein. Dann schloss ich die Türen bis auf einen Spalt und wickelte mich in mein Leintuch.
Als ich dann später geweckt wurde, war es schon heiß, und gegen Mittag begann die Hitze zu flimmern. Siesta.
Wir saßen oft bis zur Dämmerung am Strand. Die Hitze wurde erträglich, und ein ganz leichter Wind kaum auf.
Um diese Zeit schwamm ich ganz weit raus, und Richtung Horizont lag ein leichter Nebel am dem klaren, bläulichgrünen Wasser, wie verzaubert, fast schon gespenstisch.
Einmal breitete sich abends ein Waldbrand auf den Bergen aus. Als es dunkel war, konnte man sehen, wie sich das lodernde Feuer weiterfraß. Der ganze Berg stand in Flammen, es hatte seit Monaten nicht mehr geregnet. Es war schaurig und zugleich wunderschön..."
Minus 1 Grad und Schnee, dünn wie immer hier im Neuwieder Becken. Der Himmel grau.
Es ist so still.
mondsüchtig - 27. Dez, 13:57