... Gabaldon-Leser wissen Bescheid.
Naja. Angesichts der Tatsache, dass ich seit zirka 9 Jahren kein Porträt mehr gezeichnet habe, als erster Anlauf einigermaßen.
Allerdings ein sehr trauriger Jamie. Könnte während der Höhlen-Emigration gewesen sein. Beim Gedanken an Claire. Oder so. ;-)

mondsüchtig - 27. Jul, 12:59
Es geht auf drei Uhr in der Frühe zu und es ist eindeutig die heißeste Nacht meines Lebens. Ganz ohne Mann. Mann tapert durch die Wohnung und sucht Kühlung.
So wie ich. Das Außenthermometer zeigt immer noch knapp 27 Grad an. Wir beide liegen in unserem eigenen Saft und schmoren. Mein Kopfkissen ist klitschenass und ich verfluche mein langes Haar. Die Kopfhaut juckte schon die Nächte davor durch das ewige Schwitzen, nun wehrt sich auch meine Gesichtshaut gegen den ständigen Schweißfilm, der sie nachts überzieht. Es ist wirklich alles andere als erotisch, sondern im Gegenteil ziemlich eklig. Fühle mich amphibisch und schleimig.
An Schlaf ist nicht zu denken. Die Wohnung ist erfüllt vom hilflosen Summen der Ventilatoren, die die heiße Luft lediglich umwälzen, aber nicht kühlen.
Ich habe im Süden Italiens schon etliche heiße Sommer erlebt, teils mit Scirocco - aber keine war so unerträglich wie diese.
Ich sehe es allerdings auch als Naturereignis, das ich miterleben darf. Mit leiser Faszination darüber, wie wenig wir Menschen uns doch an die Natur anpassen können.
Vielleicht ist es die lange befürchtete Klimaerwärmung, vielleicht sind es Kapriolen, wie sie es seit Jahrtausenden gibt.
Jedenfalls sind wir alle kurz vom kollektiven Durchdrehen.
P.S. Der Hund hat mit seiner Zähigkeit inzwischen mindestens das Bundesverdienstkreuz verdient. Totgesagte leben eben tatsächlich länger...
mondsüchtig - 27. Jul, 02:39